Suizidale Krisen. Wie thematisiere ich bei Menschen mit Depression deren Todeswunsch.
Todeswünsche und suizidale Gedanken gehören zu den herausforderndsten Themen im Gesundheits- und Sozialwesen. Für Fachkräfte sind sie nicht nur fachlich anspruchsvoll, sondern auch emotional belastend. Besonders das sensible Ansprechen der Thematik sowie die Beziehungsgestaltung zu betroffenen Menschen werden häufig als schwierig erlebt und können vielfältige Gefühle auslösen.
Dieses Seminar vermittelt Sicherheit im professionellen Umgang mit Todeswünschen und Suizidalität. Es verbindet theoretisches Wissen mit praxisnahen Übungen und bietet Raum zur Reflexion der eigenen Haltung sowie zum fachlichen Austausch.
Inhalte:
- Depression: diagnostische Kriterien und epidemiologische Grundlagen
- Einführung und Begriffsbestimmung zu Suizidalität und Todeswünschen
- Mythen und Fehlannahmen im Zusammenhang mit Suizidalität
- Epidemiologie der Suizidalität
- Einflussfaktoren und Warnsignale
- Erkennen und Abklären von Suizidalität
- Gesprächsführung: Worauf kommt es im Kontakt an?
- Krisenintervention nach dem BELLA-Konzept
- Suizidalität im Team: Austausch, Entlastung und Handlungssicherheit
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte in der Eingliederungs- und Jugendhilfe, die ihre Handlungskompetenz stärken und mehr Sicherheit im Umgang mit suizidalen Krisen gewinnen möchten.
| Kursnummer | J26-02 |
| Beginn | Mo., 04.05.2026, um 08:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Am Sommerberg 86, 51503 Rösrath |
| Kursleitung |
Prof. Dr. Barbara Schneider
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| Entgelt | 180,00 € inklusive Verpflegung |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Montag • 04.05.2026 • 08:30 - 16:00 Uhr |