Mythos Neutralitätsgebot
Demokratisch positionierte Bildungs- und Sozialarbeit erscheint zunehmend in Frage gestellt. Dabei wird gegenüber Fachkräften, Einrichtungen und Projekten die Einhaltung eines vermeintlichen „Neutralitätsgebots“ eingefordert. Oft geschieht das mit dem Ziel, politische Positionierungen und Praktiken politischer Bildung einzuschränken. Auch die Gemeinnützigkeit wird dabei häufig als vermeintlich begrenzender Faktor angeführt.
In der Veranstaltung schauen wir kritisch auf die Vorstellung von „Neutralität“ und darauf, welche Funktionen die Forderung nach einem „Neutralitätsgebot“ erfüllen kann. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit fachlichen, politischen und rechtlichen Grundlagen und sprechen darüber, warum eine positionierte, nicht-neutrale Arbeit wichtig ist. Dabei gibt es Raum, um sich über eigene Frage, und Erfahrungen sowie Herausforderungen und Möglichkeiten im Arbeitsalltag auszutauschen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Gemeinsam.Vielfältig.Engagiert.“ der AWO Mittelrhein statt. Das Projekt wird von der Glücksspirale gefördert. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung an demokratie-leben@awo-mittelrhein.de.
Referentin: Jana Sämann, Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin, M.A., von der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen politische Bildung in den Handlungsfeldern der Jugendarbeit sowie Anrufungen, Interventionen und Neutralitätsforderungen in der politischen Bildung.
| Kursnummer | O26-06-09 |
| Beginn | Di., 09.06.2026, um 11:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | |
| Kursleitung |
Jana Sämann
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| Entgelt | 0,00 € |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
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| 1 | Dienstag • 09.06.2026 • 11:00 - 12:00 Uhr |