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Umgang mit der Vermutung von sexuellem Missbrauch in Familien

Für Fachkräfte, die mit Familien arbeiten, stellt das Aufkommen einer Vermutung von sexuellem Missbrauch in der Familie (und dem engen Umfeld) eine Herausforderung dar. Eine Vermutung entsteht nicht selten durch erste Hinweise von Mädchen und Jungen, Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen, grenzverletzendes Verhalten von Erwachsenen oder durch auffällige Familiendynamiken.


In der Regel bleibt die Vermutung über einen längeren Zeitraum eine Vermutung, weil es zwar Hinweise, aber keine Aussagen des Kindes oder belastbare Fakten gibt.


Fachkräfte erleben in diesem Zusammenhang häufig innerlich einen enormen Handlungsdruck bei gleichzeitiger Handlungsunsicherheit. Das Seminar vermittelt Grundlagen zum Thema, die einen ruhigen und überlegten Umgang mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien in Absprache mit dem Team, Fachberatungsstellen und dem Jugendamt ermöglichen soll.


Inhalte:

  • Was ist „Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“?  
  • Unterscheidung von „Grenzverletzung“ und „sexuellem Missbrauch“
  • Täter*innenstrategien
  • Gibt es spezifische Symptome oder Hinweiszeichen auf Missbrauch?
  • Zur Situation von Mädchen und Jungen, die in missbrauchenden Familiensystemen aufwachsen – Dynamik des sexuellen Missbrauchs
  • Anlässe für die Vermutung eines sexuellen Missbrauchs – worauf kann ich achten?
  • Umgang mit Vermutung - Rückkopplung im Helfersystem
  • Sich als vertrauenswürdig erweisen - pädagogische Interventionen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Professionelle Distanz wahren und Selbstfürsorge der Helfenden
  • Standards in der Dokumentation beim Abklären einer Vermutung

Kurstermine 2

Übersicht über alle Kurstermine (2) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Donnerstag  •  03.09.2026  •  10:00 - 17:00 Uhr
2 Donnerstag  •  17.09.2026  •  10:00 - 17:00 Uhr
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